Die neuen Steckverbinder von Atam sind Produkt eines optimierten Herstellungsprozesses

Hervorzuheben ist die größere Helligkeit der LED (rechts) im Vergleich zum vorherigen Stecker (links) - Bild: Atam

Sie sind klein, aber unverzichtbar. Zuverlässige Steckverbinder sind die Synapsen jeder Steuerelektronik. Fehlerhafte Steckverbindungen können zum Kollaps der ganzen Maschine führen. Um diese elektronischen Bauteile noch zuverlässiger zu machen, hat Atam seine Fertigungsprozesse für verkapselte Spulen, Industriestecker und verkabelnde Stecker für Magnetventile mit Steuerkreis neu konfiguriert. Dank der optimierten Produktionsstrecke wird die Herstellung noch präziser und schneller. Die Symbiose von Kabel und Leitungsverbinder ist individueller realisierbar. Atam will damit den Industriebedarf besser bedienen.

Der Stecker KA T54 von Atam zeigt über eine LED-Anzeige den korrekten Betrieb des Magnetventils an
Stecker KA T54 mit LED-Steuerkreis – Bild: Atam

Atam bietet neben einem vollständigen Sortiment an herkömmlichen Steckverbindern auch zu verkabelnde Stecker für Magnetventile mit Steuerkreis für pneumatische und hydraulische Anwendungen an. Der Steuerkreis der Stecker bietet nun Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel eine optische LED-Anzeige für den korrekten Betrieb des Magnetventils, die Signalisierung von Anomalien und den Schutz vor Spannungsspitzen (Spikes). Diese Spitzen können dann auftreten, wenn die Spule auf den stromlosen Betrieb geschaltet wird. So schützen die Anwender in der Hydraulik und Pneumatik sowohl die Last, als auch die Steuerelektronik ihrer Anlage oder Maschine.

Die Grafik zeigt das Verhalten eines Varistors und eines Transils bei einer Störung der Überspannung.
Vergleichstabelle zwischen dem Verhalten eines Varistors und eines Transils bei einer Überspannungsstörung mit einem konstanten Strom von 10 A. Die Interventionsspannung des Varistors beträgt 37,2 V, die des Transils hingegen 24,6 V. Dies bedeutet, dass die durch den Transil geschützte Last (vor- oder nachgeschaltet) 12,6 V weniger beträgt als beim Schutz durch den Varistor. – Bild: Atam

Für die zu verkabelnden Stecker mit Steuerkreis wurden einige wichtige Neuerungen implementiert: Die Montage der elektronischen Steuerkarte erfolgt mit einer Einpresstechnologie, die eine zuverlässige elektrische Verbindung zum Kontaktträger gewährleistet. Atam umgeht damit ein manuelles Schweißen, das immer mit Fertigungsrisiken verbunden ist.
Der Steuerkreis besteht aus SMT-Bauteilen, profitiert also von einer Oberflächen-Montagetechnik, während der Schutz vor Spannungsspitzen durch eine bidirektionale Diode – Transil – gewährleistet wird. Im Vergleich zu herkömmlichen Varistoren ermöglicht die Diode unter anderem eine bessere und langanhaltende Abschirmung des Stromkreislaufs. Transil lässt sich polarisationsunabhängig verwenden.

Geringe Abmessungen und die schnelle Reaktionsfähigkeit bei Überspannungen (Spike, Burst, Surge) zeichnen die Diode zusätzlich aus. Die Stecker mit Steuerkreis gewährleisten eine Wasser- und Staubbeständigkeit nach Schutzart IP65.
In mehreren modernen Laboren führt Atam Tests zur permanenten Leistungskontrolle der Produkte durch. Dank der neuen Anwendungstechniken kann das Unternehmen die zu verkabelnden Stecker mit Steuerkreis in automatischer Fertigung herstellen und so manuelle Montageschritte vermeiden, um eine höhere Präzision und eine schnellere Produktion sicherzustellen.

Bleiben Sie immer über die neuesten Steckverbinder informiert!

Das Thema Steuerelektronik interessiert Sie? Mit unserem Newsletter sind Sie immer auf dem Laufenden. Gleich anmelden!