Drehkolbenverdichter Delta Hybrid D 98 V, Bild: Aerzen

Drehkolbenverdichter Delta Hybrid D 98 V, Bild: Aerzen

Drehkolbenverdichter: höherer Unterdruck für mobilen und stationären Betrieb


Der Drehkolbenverdichter Delta Hybrid D 98 V von Aerzen ist eine Symbiose aus Drehkolbengebläsen und Schraubenverdichtern im Volumenstrombereich von 100 bis 9000 m³/h. Damit wird der maximal mögliche Unterdruck auf bis zu –950 mbar erweitert. Die Druckbereiche können durch eine Kühlluftzuführung über zusätzliche Voreinlaßkanäle gegenüber Drehkolbengebläsen von bisher möglichen 1000 mbar auf 1500 mbar und im Unterdruck von -500 mbar auf -700 mbar gesteigert werden. Durch den erhöhten Unterdruck ist der Transport schwererer Materialien über größere Strecken mit höherer Geschwindigkeit möglich. Bei der Be- und Entladung von LKWs kann die Maschine für den mobilen Einsatz entweder direkt auf dem Fahrzeug montiert oder stationär am Einsatzort mit fest installiertem elektrischem Antrieb aufgestellt werden.

Steckverbinder: Nutzung der Druckluft auch bei hohen Steckzyklen

Han Pneumatik-Modul Metall, Bild: Harting
Han Pneumatik-Modul Metall, Bild: Harting

Das Han Pneumatik-Modul Metall von Harting ist ein für hohe Steckzyklen geeigneter Steckverbinder. Damit können Anwender die Vorteile der Druckluft auch in häufig umzurüstenden Fertigungsanlagen nutzen wie in Montageanlagen, Bearbeitungszellen oder Fertigungsmodulen zum Be- und Entladen von Maschinen. Mit der Baureihe Han-Modular können Steckverbinder für die Versorgung von Maschinen und Anlagen ausgelegt werden. Möglich wird dies durch Kombination einzelner Module für unterschiedliche Übertragungsmedien – Daten, Signale, Leistungen und Druckluft – in Industriesteckverbinder-Gehäusen der Standardgrößen. Die Baureihe bietet eine Vielzahl von Modulen, aus denen sich anwendungsspezifisch Schnittstellen konfigurieren lassen. Halterahmen und Adapter ermöglichen die Anpassung an verschiedene Gehäusearten.

Speicheradapter: berührungslose Überwachung des Speicherdrucks

Speicheradapter, Bild: Stauff
Speicheradapter, Bild: Stauff

Die Speicheradapter SBAA und SDAA von Stauff ermöglichen im Zusammenspiel mit den Druckaufnehmern der Baureihe PT-RF und einem entsprechenden Lesegerät die berührungslose Überwachung des Speicherdrucks von hydropneumatischen Membran- und Blasenspeichern. Druckaufnehmer können die in der Hydraulik üblichen Messbereiche zwischen 0 ... 16 bar und 0 bar ... 600 bar (relativ) bezogen auf den jeweiligen Messbereichsendwert ermitteln. Das Funktionsprinzip basiert auf RFID-Technologie. Anlagenbetreiber, Instandhalter und Wartungsfachkräfte können bei der Überwachung von Hydrospeichern sehr einfach messen - ohne Auf- und Abschrauben von Manometern oder anderen Messgeräten, das einer temporären Öffnung des Systems gleichkommt und zum Verlust von Speicherdruck führen kann. bj