Steuereinheit des Wiederanlaufschutzes von Knocks, Bild: WP-Aro

Steuereinheit des Wiederanlaufschutzes von WP-ARO und Knocks: Aufgrund der modularen Bauweise der Komponenten lässt sich das Schutzsystem an verschiedene Kundenspezifikationen anpassen. Bild: WP-Aro

Schutzsystem: Kontrollierter Wiederanlauf

Die modulare Wartungseinheit von WP-ARO und Knocks ist ein Schutzsystem, das Schäden nach unkontrolliertem Wiederanlauf von Pneumatikpumpen vermeiden soll. Denn wenn eine Pneumatikpumpe wegen einer Störung ausfällt oder stoppt, werden zwar zunächst mögliche Schäden vermieden, da alle pneumatischen Komponenten einer Anlage stoppen. In vielen Fällen läuft die Pumpe aber wieder an, ohne dass zuvor die Bereitschaft der gesamten Anlage geprüft wurde. Dabei kann es zu Problemen kommen, beispielsweise durch zu schnellen Anlauf der Pneumatikpumpe. Die neue Wartungseinheit besteht aus Kugelhahn, Filterregler, Drosselventil, Schaltventil und Anfahrventil. Die Kommunikation mit dem Steuerungsmodul erfolgt stromfrei über pneumatische Steuerleitungen. Das Schutzsystem arbeitet somit rein pneumatisch und ist auch im ATEX-Bereich einsetzbar.

Druckluftmotor: Für Atex-Zone 1 geeignet

Druckluftmotor, Bild: Huco
Der Druckluftmotor kann wahlweise in Aluminium-, Edelstahl- oder Acetal-Ausführung geliefert werden. Bild: Huco

Der Druckluftmotor Dynatork 3 von Huco zeichnet sich durch einen funkenfreien Betrieb aus, wodurch er eine Alternative zum gekapselten, explosionsgeschützten Elektromotor darstellt.

Der Druckluftmotor Dynatork 3 eignet sich für den Einsatz in der ATEX-Zone 1. Der Motor verwendet die Huco-Technologie mit frei beweglichen Kolben, durch die sich die Leckluftmenge am Kolben verringert. Entsprechend ist der Luftverbrauch bis zu 80 Prozent niedriger als bei einem in der Leistung vergleichbaren Lamellenmotor, so der Hersteller.

Ein integriertes Drehventil beaufschlagt die einzelnen Kolben jeweils mit bis zu 6,89 bar Luftdruck und sorgt für unmittelbare Drehmomentübertragung. Der Motor kann mit Drehmomentsensoren ausgestattet werden. Dies ermöglicht eine automatische Regelung und Positionierung ohne Steuerelektronik.

Magnetgreifer: Bis 120 Newton Haltekraft

Magnetgreifer, Bild: SMC
Der weiche Distanzring sorgt für eine schonende Behandlung von Werkstücken und verhindert, dass gleichzeitig zwei Werkstücke erfasst werden. Bild: SMC

Die Magnetgreifer der Serie MHM-X6400 von SMC sind für perforierte, wellige oder ungünstig geformte, ferromagnetische Werkstücke entwickelt: Sie haben eine magnetische Haltekraft von bis zu 120 Newton. Einmal fixiert, verrutschen ferromagnetische Werkstücke bei Pick-and-Place-Anwendungen selbst bei abgeschalteter Luftversorgung nicht. Der unmittelbare Kontakt zum Werkstück wird über einen Distanzring aus Fluorkautschuk hergestellt, der in drei unterschiedlichen Stärken zur Verfügung steht. So lässt sich über den Abstand zum Magneten die Haltekraft stufenweise regulieren, und auch der schonende Transport empfindlicher Güter ist umsetzbar. Wechseln die Einsatzgebiete, zeigen sich die Magnetgreifer flexibel: Sie sind bieten drei beziehungsweise vier Anschlussmöglichkeiten für die Luftversorgung beziehungsweise den elektrischen Signalgeber. do