Digitale Durchflussschalter, Bild: SMC Pneumatik

Die neue PFMC-Serie ist in drei Ausführung für den Durchfluss von trockener Druckluft und Stickstoff im Bereich von 5 bis maximal 2000 l/min ausgelegt. Bild: SMC Pneumatik

Alle drei Geräte haben ein hohes Messbereichsverhältnis von 100:1 und eine sehr kompakte Bauweise. Um bis zu 75 Prozent konnten die SMC-Ingenieure Bauvolumen und Gewicht der PFMC-Durchflussschalter reduzieren. Besonders clever: eine neu entwickelte Bypass-Funktion sorgt dafür, dass der integrierte MEMS-Sensor nur noch mit einem Teil des Luftstroms in Berührung kommt. Das führt zu einer spürbar geringeren Abnutzung und damit einer verlängerten Lebensdauer.

Die digitalen Durchflussschalter der PFMC-Reihe sind für alle Anwendungen geeignet, in denen trockene Druckluft oder Stickstoff verwendet wird. Das Spektrum reicht vom Anschluss an Gasflaschen bis hin zur Durchflussüberwachung bei Lackieranwendungen.

Großer Durchflussbereich

Die neuen Geräte der PFMC-Serie decken einen sehr weiten Arbeitsbereich ab. Die drei Gerätetypen sind für folgende Durchflussraten ausgelegt:

  • PFMC7501: 5 – 500 l/min
  • PFMC7102: 10 – 1000 l/min
  • PFMC7202: 20 – 2000 l/min

Alle drei PFMC-Geräte besitzen eine zweizeilige, 3-farbige Anzeige. Neben dem momentanen Durchflusswert kann darauf der Sollwert oder auch der kumulierte Wert abgelesen werden. Das Display ist in 45°-Schritten drehbar. Das erlaubt auch in beengten Einbausituationen eine gute Ables- und Bedienbarkeit. Um die Flexibilität beim Einbau zusätzlich zu erhöhen, unterzogen die SMC-Ingenieure die drei PFMC-Geräte in punkto Abmessungen und Gewicht einer strengen Abmagerungskur.

Fast 75 Prozent weniger Einbauvolumen und weniger Gewicht erleichtern das Handling und verschaffen mehr Spielraum, wenn nur wenig Platz zur Verfügung steht. Die Geräte erfüllen die Schutzart IP65, sind RoHS-konform und einfach über einen Standard-M8-Stecker anschließbar.

Bypass verlängert Lebensdauer

n den drei neuen, digitalen Durchflussschaltern von SMC arbeitet ein MEMS-Sensor zur Ermittlung des Volumenstroms. Diese Mikrochips nutzen sich im Kontakt mit Feuchtigkeit oder enthaltener Schwebstoffe ab. Um den Sensor zu schützen, haben die SMC-Ingenieure einem konstruktiven Kniff angewendet: Der Sensor sitzt in einem Bypass. So ist er nicht mehr dem Hauptluftstrom mit seinen Schwebstoffen oder der Luftfeuchtigkeit vollständig ausgesetzt. Die Messgenauigkeit ist dadurch nicht eingeschränkt, lediglich der Kontakt mit Fremdkörpern im Gasstrom wird erheblich reduziert. Dank dieser cleveren Lösung verlängert sich die Lebensdauer des Chips beträchtlich.